AKV Newsletter XL (14.12.2018)
E-Mail nicht richtig angezeigt?
Im Browser ansehen

AKV Newsletter XL (14.12.2018)  

image

Das Präsidium der

Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV)

 

wünscht allen Leserinnen und Lesern

unseres AKV-Newsletters sowie allen Mitarbeitern, Freunden und Förderern

 

ein gnadenbringendes Weihnachtsfest und viel Glück, Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen im Neuen Jahr 2019!

 

Mag. Helmut Kukacka

NR-Abg. MMMag. Gertraud Salzmann

Mag. Harald Pfannhauser-RR Elisabeth Maurer

Dr. Wilhelm Kraetschmer-HR Prof. Walter Strobl

Prälat Karl Rühringer-Stephan Schönlaub, MSc.


 

Weihnachtsfreude für die Christen im Nahen Osten:

Eine Million Euro von der Österreichischen Bundesregierung

500.000 Euro aus der AKV-Spendenaktion

 

Dieses Weihnachtsfest bringt eine frohe Botschaft zu den verfolgten Christen im Nahen und Mittleren Osten, denn die Bundesregierung hat dankenswerterweise eine Million Euro für konkrete Projekte zum Schutz der verfolgten Christen zur Verfügung gestellt.

 

"Die Bundesregierung will damit einen wichtigen Beitrag Österreichs zur Hilfe für die verfolgten christlichen Minderheiten leisten", erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz anlässlich der Beschlussfassung im Ministerrat. Dafür haben sich drei Patriarchen, die dieser Tage in Wien von Kardinal Schönborn und Bundeskanzler Kurz empfangen wurden, herzlich bedankt: "Wir Christen leiden doppelt: Durch den islamischen Extremismus und durch das fehlende Interesse des Westens. Mit dem heutigen Beschluss wird Österreich zum Vorreiter und Beispielgeber europäischer Hilfe."

 

Die AKV bedankt sich ganz herzlich bei den großzügigen Spendern, die eine großartige Unterstützung für die „Aktion Heimkehr“ für vertriebene Christen geleistet haben. Seit Beginn der Aktion konnten wir 500.000 Euro an Spendengeldern sammeln, mit denen wir Wiederaufbauprojekte in den christlichen Dörfern der Ninive-Ebene/Nordirak, insbesondere in den Dörfern Telskof/Baqofa finanzieren und zur Rückkehr der vertriebenen Christen beitragen konnten.

                                                                                    

Staatssekretär a.D.

Mag. Helmut Kukacka

Präsident der AKV

  

 

Am 11. Dezember 2018 besuchten der chaldäisch-katholischen Kardinal-Patriarchen Louis Raphael Sako, der syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. und der syrisch-katholischen Patriarchen Ignatius Yousef III. Younan Österreich. Die Österreichische Bischofskonferenz und die AKV arrangierten schließlich einen Besuch bei Bundeskanzler Sebastian Kurz. Begleitet wurden die drei Orient-Patriarchen von Kardinal Christoph Schönborn, AKV-Präsident Helmut Kukacka, ÖVP-Menschrechtssprecherin Gudrun Kugler und den EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit Jan Figel. Die Patriarchen unterrichteten den Kanzler über die allgemeine Lage und Situation der Christen im Irak, in Syrien und im Libanon. Zur Sprache kamen auch mögliche Hilfsprojekte, die der bedrohten christlichen Minderheit im Nahen Osten Zukunftsperspektiven vor Ort eröffnen. Im Ministerrat wurde am Mittwoch die Zahlung von einer Million Euro für verfolgte Christen im Nahen Osten beschlossen.

 

Bericht auf katholisch.at nachlesen

 

Bericht auf Vatikan News nachlesen

 


 

AKV-Hilfsaktion Spende an den chaldäischen

Patriarchen Sako in der Höhe von 500.000 EUR

 

 

Elmar Kuhn (CSI), Patriarch Sako, Helmut Kukacka, Georg Pulling (Kardinal König Stiftung)

 

Im Rahmen seines Wien - Besuches vor einigen Tagen hat die AKV mit ihren Partnerorganisationen vor Ort (CSI und ICO) symbolisch einen Scheck über 500.000 Euro an den chaldäischen Patriarchen Louis Raphael Sako überreicht. Dieser Betrag wurde großteils durch zahlreiche private Spenden aufgebracht, um die Rückkehr von irakischen Christen in die Ninive-Ebene, insbesondere in die Ortschaften Telskof und Baqofa zu unterstützen. AKV-Präsident Helmut Kukacka sagte im Gespräch mit der katholischen Nachrichtenagentur "Kathpress“, "dass wir eigentlich gar keine Alternative haben als hier zu helfen. Das muss uns ein moralisches und christliches Anliegen sein". Der Lokalaugenschein habe gezeigt, "dass die Hilfe ankommt und Sinn macht", so Kukacka, der sich von der Dankbarkeit der Bevölkerung beeindruckt zeigte.

 

Ausführlicher Bericht über die Verwendung der Mittel auf akv.or.at nachlesen

 


 

Christliche Patriarchen betonen "Christen des

Nahen Ostens brauchen die Solidarität Europas"

 

 


„Die Christen des Nahen Ostens brauchen die Solidarität Europas“: Dies betonte der chaldäisch-katholische Patriarch, Kardinal Mar Louis Raphael Sako, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. bedauerte, dass der Westen an der Zwangslage der orientalischen Christen kein Interesse habe: „Wir repräsentieren die ursprüngliche Bevölkerung der Nahost-Staaten. Wir wollen Würde, Gleichheit und Bürgerrechte“. Dies sei bei Trennung von Staat und Religion nur unter einer säkularen Regierung möglich, die die Religionen (in der Mehrzahl) respektiert.

 

Ausführlicher Bericht über die Situation im Nahen Osten auf prooriente.at nachlesen

 


 

Die Stellung Ungarns in der Europäischen Union

 

 


Anlässlich ihrer letzten Generalversammlung vom 20. November 2018 hat die AKV den ungarischen Botschafter in Österreich Dr. Andor Nagy zu einem Referat zum Thema "Die Stellung Ungarns in der Europäischen Union" eingeladen. Gerade weil von den meisten europäischen Institutionen, EU-Repräsentanten und vielen europäischen und österreichischen Medien die Politik Ungarns und Viktor Orbans sehr kritisch gesehen wird, wollten wir fair und objektiv sein und nach dem römischen Rechtsgrundsatz handeln: „audiatur et altera pars“ – gehört werde auch die andere Seite.

 

Sein Vortrag wurde sowohl zustimmend, als auch teilweise kontrovers diskutiert. Lesen Sie was er zu diesem Thema zu sagen hat! Bemerkenswert ist aber - abseits aller ideologischen Einwände gegen verschiedene ungarische Positionen - jedenfalls die große Unterstützung die Ungarn den orientalischen Christen im Nahen und Mittleren Osten zukommen lässt, indem die Ungarische Regierung seit 2017 ein umfassendes Hilfsprogramm „Hungary helps“ gestartet hat und ein eigenes Staatssekretariat für die Unterstützung der verfolgten Christen und die Umsetzung des ungarischen Hilfsprogrammes gegründet hat. 

 

Rede von Botschafter Dr. Andor Nagy zum Nachlesen


 

EuGH verurteilt Österreich

 

Österreich ist vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) mit einer Bestimmung seines Asylgesetzes gescheitert, die Menschen mit befristetem Aufenthaltsrecht nur eingeschränkte Sozialhilfe zugestehen. Der EuGH hat Österreich verurteilt anerkannten Flüchtlingen die volle Sozialhilfe zu zahlen. Boris Palmer, der Grünenpolitiker und Oberbürgermeister von Tübingen hält das - aus fünf Gründen - für grundlegend falsch:

 

Anführung der fünf Gründe von Boris Palmer nachlesen 


 

Deutschland: Kirchenvertreter gratulieren Kramp-Karrenbauer

 

Vertreter der katholischen Kirche haben Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrer Wahl als neue CDU-Vorsitzende gratuliert. Die 56jährige Saarländerin sei "stark in der katholischen Kirche beheimatet", sagte der Vertreter der katholischen Bischöfe in Berlin, Karl Jüsten, am Freitagabend dem Kölner domradio. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wünschte via Twitter "Glück, Erfolg, Freude und über allem Gottes Segen". Kramp-Karrenbauer ist Mitglied im höchsten Gremium der katholischen Laien in Deutschland:

 

Bericht auf Vatikan News nachlesen


 

Weihnachtsspende 2018

für die verfolgten Christen im Nahen Osten

 

  

Gerade angesichts des kommenden Festes des Friedens und der Hoffnung sind wir Christen herausgefordert, besonders des Schicksals der verfolgten und vertriebenen Christen im Nahen Osten zu gedenken.

 

Das Weihnachtsfest ist eine gute Gelegenheit, Solidarität und christliche Nächstenliebe zu zeigen und unseren christlichen Glaubensbrüdern in ihrer Not zu helfen. Wir können uns in diesen Tagen auch am Wort des Apostels Paulus im Galaterbrief 6, 10 orientieren, "Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind“.

 

Nachdem wir unsere vereinbarten Projekte in Telskof/Baqofa mit Ihren Spenden umsetzen konnten (siehe Bericht über Spende an den chaldäischen Patriarchen Sako in der Höhe von 500.000 EUR), wollen wir nun auch noch einige Projekte im schwer vom Bürgerkrieg gebeutelten Syrien unterstützen, der die dortigen Christengemeinden schwer getroffen hat. Über die konkreten Projekte werden wir nach weiteren Gesprächen mit der Österreichischen Bischofskonferenz und CSI und ICO informieren.

 

"Aktion Heimkehr" für vertriebene Christen

  

Wir bitten um Ihre Weihnachtsspende für unsere

Solidaritätsaktion auf das folgende Konto:

 

BIC: GIBAATWWXXX

IBAN: AT49 2011 1824 1397 6101

 

Voraussetzung für die steuerliche Absetzbarkeit:

Der vollständige Name und das Geburtsdatum müssen am Zahlschein

bzw. bei der elektronischen Überweisung angegeben werden.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den großzügigen Spendern, die aufgrund unserer vielen Rundschreiben und Newsletter schon eine finanzielle Unterstützung für unsere Aktion geleistet haben. Herzlichen Dank dafür! 


Staatssekretär a.D.

Mag. Helmut Kukacka

Präsident der AKV


Weitere Informationen und Broschüren auf www.akv.or.at und www.christeninnot.at

 

Impressum

AKV - Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs

Akademischer Bund katholisch-österreichischer Landsmannschaften (KÖL), Österreichischer Cartellverband (ÖCV), Christliche Lehrerschaft Österreichs (CLÖ), Verband katholischer nichtfarbentragender akademischer Vereinigungen (ÖKV), Katholische Medienakademie (KMA), Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV), Österreichische Turn- und Sportunion (UNION), Gesellschaft für christliche Kunst, Österreichischer Bauorden (ÖBO), Bewegung für Gesellschaftspolitik und Sport (Reichsbund), St. Michaels Bund, Verband der katholischen Schriftsteller, Verein Hoffnung hinter Gittern, Vereinigung christlicher Studentinnen (VCS), Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer (VCL), Verband farbentragender Mädchen (VfM)

 

Spiegelgasse 3, 1010 Wien, Österreich

Tel.:    +43 1 515 52 3674 Büro

E-Mail office@akv.or.at

ZVR-Zahl: 947140125

www.akv.or.at - www.christeninnot.at 

Newsletter abmelden